Alexa, der Telecom Kundenbereich braucht Hilfe!

Die Grauen Panther sorgen nun also bei A1 für einen verschärften Trab. Der Platzhirsch wendet sich nun mit chiquen retro Stores der Generation 60+ zu.

Fein. ​Ich verstehe ja, dass experience wieder wichtiger wird. gefällt mir, bald bin ich dann auch 60.

N

Neben den Stors gibt es noch ein neues Service für Senioren: A1 Kunden über 60 werden so automatisch zu MitarbeiterInnen verbunden, die kommunikativ eigens geschult sind und auch technische Inhalte leicht verständlich erklären können. Also wieder nix mit guter Digitalisierung.

Im Beitrag wird ganz am Schluss fast verschämt auf die Digitalisierung hingewiesen.

Zudem bietet die seit Herbst 2011 laufenden Initiative „A1 Internet für Alle“ einen leichten Einstieg in die Digitalisierung auf Augenhöhe. 

So wie sich das mir darstellt, könnte das für @A1 selber auch erforderlich sein, nicht nur für die Kunden.

Das Backoffice von A1 scheint mir nämlich die Digitalisierung nicht recht bemerkt zu haben. Ich nehme an bei der Konkurrenz ist es ähnlich.

Wie komme ich zu dieser Ansicht?

Wie so oft auf Dienstreise, diesmal #NY, möchte ich mein sehr kleines #Roamingpaket ergänzen. Das ist nicht einfach, weil Firmenhandy mit privater Rechnung (Großkunden).

Anruf beiA1 International.

Erstaunen: Ich muss meine Nummer nennen, weil man die nicht sieht. Beim eigenen Provider. Spannend.

Zweite Überraschung; Nach Nennung aller Daten, bin ich falsch, ich muss zu den Firmenkunden. Er nennt mir die Nummer gerne, ich lehne drei Mal ab und werde dann doch verbunden. Im Jahr 2017.

Dort das selbe noch einmal. Keine Nummer ersichtlich, Alle Daten nochmal und, surprise, wieder falsch. Weiterverbunden zu Großkunden werde ich drauf hingewiesen, dass ich eh schon mindestens ein Paket (100MB) habe. Daher geht das nicht.

Auf meine Frage, was es nun für mich kostet, wenn das Paket aus ist und ich DANN eines brauche folgende Antwort:

Dann müssen Sie den Firmenadmin anrufen, das geht bei uns gar nicht. Gar nicht. Auch nicht gegen Bezahlung.

Nun, was lernen wir draus:

#Digitalisierung ist die Formalisierung analoger Prozesse um einen informellen Mehrwert zu generieren

wie Norbert Huchler Soziologe mit Bezug zum Thema Mensch und Technik aus München sinngemäß in seiner sehr lesenswerten und erhellenden Arbeit „Die Rolle des Menschen in der Industrie 4.0“ ausführt.

Ich frag mich manchmal, wo ist dieser Mehrwert eigentlich bleibt. Sucht man A1 Pressemeldungen nach dem Wort Investitionen ab, dann stammt das aktuellste Ergebnis aus 2012. zu künstliche Intelligenz oder AI findet sich praktisch nichts, was noch nicht heißen muss, dass es nichts gibt.

Jedenfalls wird es wenig bringen, den persönlichen Kontakt für ein paar Dutzend Edel-Kunden zu stärken, wenn für die Masse Dinge nicht bereitstehen und funktionieren, die Alexa und Siri schon können.

Wie es gehen kann zeigt wieder mal Amazon. Als ich Fire bestellte (Ja, mit Kindern braucht man das unbedingt, weil Kinderprogramme dünn gesät sind im Fernsehen) kam nach 2 Tagen der Stick, ausgepackt, angesteckt, mit drei Klicks installiert und tadellos am Laufen. Seither war kein Kundenkontakt notwendig, kostet rund 70 Euro im Jahr. Nehme an, der Telefonsupport (gibt’s das bei Amazon?) läuft ähnlich und man wüsste dort einfach alles über mich und wenn ich zahlen würde, dann würde ich einfach alles kriegen.

So wie das Kant-Lexikon aus einem deutschen Antiquariat. Das habe ich auch über Amazon bestellt, weil der andere Anbieter am Telefon „rumgezickt“ hat, Reisepasskopie oder andere Sicherheit wollte und mit Vorauskasse gedroht hat.

Bei allem Verständnis für lokale Strukturen, aber für 15 Euro muss es heutzutage schnell gehen. Nicht, Alexa?

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