​Diese Woche in der autonomen elektrischen Mobilität 

brachte wieder einige spannende Neuigkeiten. Details findet ihr in meiner Timeline in LinkedIn.

1. Autonomes Fahren könnte zu einem Verbot des selbst Fahrens führen. Zumindest hat das Angela Merkel kürzlich angedeutet.

2. Auto-Versicherungen kriegen langsam die Panik. Meines Erachtens nach gibt es die nicht mehr lange in dieser Form. Algorithmen und Crowd Lösungen werden das Ende einleiten.

3. Die fahrerlose Limousine ohne Lenkrad ist der Beginn einer völlig neuen Sicht auf Autos. Diese Woche von Audi.

4. Beim kontaktlosen Laden tut sich auch viel . Diese Woche mit Renault und Qualcomm.

5. Elektrische Hybrid Trucks (im Kommunalen Bereich – sind noch hotter als nur elektrische. Ein Blick nach Kalifornien erhellt die Szene.

Die Hybridlösungen schau ich mir genauer an,  das kontaktlose Laden demnächst auch.

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Macht doch einfach einen guten Job, ÖBB!

Liebe @unsereOEBB

Es ist sicher nicht leicht 24/7 Millionen Menschen durchs Land zu befördern. Das verstehe ich.

Für uns Pendler aus der Region, für die nicht Prestige Milliarden verbaut werden, stellt sich euer Service aber nicht gut dar.

Ständige Verspätungen , Ausfälle und Fahrplanänderungen sind wir schon gewöhnt.

Viel schlimmer ist, dass ihr euch wie ein alter Ehepartner verhaltet. Ihr redet nicht mit uns. Züge fallen pmltzlich aus, um 06:05 in Liesing. Kein Personal am Bahnsteig, keine Durchsagen, kein Schienenersatzverkehr.

Ja, wir wissen dass ihr uns liebt, das muss man nicht täglich aussprechen. Seht ihr das so?

Ist es euch egal, dass wir 2-3 Stunden am Tag pendeln, mit euch, mit Jahreskarte. Wir sind keine Deppen vom Land. Wir sind Premiumkunden.

Warum kriegen wir keine Info SMS obwohl sir eure -mittlerweile echt schwer zu nutzende App – installiert haben?

Warum lasst Ihr eure Mitarbeiter so alleine da draussen und helft Ihnen nicht, die sind echt arme Schweine.

Habt ihr nicht langsam genug Controller und Manager die die E-Mobilität, die autonomen Autos und die smarten  Tarifmodelle erforschen?

Wir brauchen das alles nicht. Lasst uns damit in Ruhe. Macht euren Job, macht ihn so gut, dass wir wieder mit euch fahren wollen.

Derzeit nämlich ist unsere Ehe nicht eingeschlafen, sondern in einer schweren Krise.

Diese Woche in der autonomen elektrischen Mobilität

hat einige Interessante Einsichten zum Thema gebracht, Details findet ihr in meiner Timeline auf LinkedIn.

1. Elektrische LKWs brauchen für die Langstrecke noch enorm große, teure und schwere Batterien, die man auf der Kurzstrecke nicht braucht.

2. Hybridlösungen mit integrierten Gas-Turbinen die die Batterien fallweise laden, entspannen die Lage vor allem auf der Kurzstrecke (downsizing) und erscheinen kosteneffizient.

3. Sie werden bereits im Kommunalbereich, als wendige, extrem sparsame Sprinter, eingesetzt.

4. Über die praktische Einführung von Platooning macht sich Volvo derzeit in Amerika ernsthafte Gedanken. Das Testbed dazu (autonomer LKW) liegt schickerweise in einer Mine unter der Erde und ist daher völlig sicher.

5. Shell denkt über die Vision „Net-Zero CO2“ nach und stellt in Frage, ob für Elektromobilität ausreichend Ressourcen (zB Kobalt) zur Verfügung stehen, ob das Problem der verfügbaren Ladestellen und der ausreichend starken Grids lösbar sein wird. Geht es nach Shell, erst in 20, vielleicht in 40 Jahren.

6. Die Markteroberung bei den E-Cars sehen manche bereits in den 20ern (Tony Seba et. al), Shell zB. eher in den 50/60ern.  Meine eigenen Berechnungen aus den offiziellen Verkaufsstatistiken (dünnes Eis) zeigen mehr als 90% Marktanteil Anfang der 30er (Sigmoid-Funktion) bzw. gerade Mal 50% Ende der 40er, Anfang der 50er (kubisch bzw. quadratische Regression).

7. Ein wesentlicher Treiber der Innovation ist die US-Army. Derzeit Hot: Autonome, hybride elektrische off-road Fahrzeuge.

8. Bei den Autonomen Fahrzeugen sehe ich die „fahrerlose Limousine“ als Zukunftsmodell. Anders funktionieren auch die sharing Modelle nicht wirklich.

8. Alle policy Ansätze die autonome Fahrzeuge als fahrerlose Autos und nicht als integrierten Teil des ÖV sehen liegen mEn falsch. Auch das schau ich mir bis Jänner näher an.
Hybride LKWs für die Kurzstrecke und City Logistik verfolge ich ebenso weiter wie die Marktentwicklung samt Ladestellenproblem der E-Cars und der fahrerlosen Limousine. Ein update gibts im Jänner.

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Elektrische Autos und Marktentwicklung.

@Tony Seba, Elon Musk Blog und ihre drastischen Formulierungen mag ich gerne. Deswegen noch kurz eine Anmerkung zu einem Beitrag, in dem bezweifelt wird, dass E-Mobilität in den nächsten Jahren signifikant vom Fleck kommt.

Schau wir uns mal die nackten Zahlen an.

Aus einer Statistik (Business Insider , Electric Car Registration and Market Share) geht hervor, dass die zwei Millionen Marke nun (2016) überschritten ist, der gesamte Anteil aber noch gering bleibt. Allerdings: Der Marktanteil hat sich seit 2010 um mehr als 1000% verändert.

Nimmt man die (geringe Zahlenbasis) und versucht sich an einer Regression, dann ist das Ergebnis in etwa so:

prognose

Eine erste, automatisch geschätzte Sigmoid-Funktion (mit Asymptote = 100 % gesetzt) würde bis 2027 einen Marktanteil von 50 % prognostizieren. Die vorhandenen Zahlen lassen sich ziemlich gut durch ein kubisches Polynom approximieren. Diese Regression würde ein Überschreiten von 50 % Marktanteil bis ca. 2046 prognostizieren. Die ebenfalls eingezeichnete Prognose mittels quadratischer Regression würde die 50 % Schwelle bis zum Jahr 2059 erreichen (Erstellt von DI Peter Piekarz).

Je nachdem, geht’s also schneller oder eben langsamer. Die S-Kurve wird oftmals herangezogen, um die Entwicklung von Märkten zu zeigen, da diese eben nicht liniear funktioniert, sondern nach einer längeren, oft verzögerten Entwicklungen zum Durchbruch einer Technologie führt. Passiert dies, dann sind mit einem Mal die Chancen der anderen, alten Technologien weg und die Einführung der neuen beschleunigt sich überexponentiell bis eine gewisse Sättigung eintritt.

Warum also die hohe Aufwände jetzt schon?

Bis zum Wendepunkt der S-Funktion kann man – vereinfacht gesagt – mit hohem Risiko und möglichen hohen Gewinnen noch einsteigen, nachher mit geringem Risiko und geringeren Gewinnen im gesättigten Markt.

Das ist vereinfacht gesagt der Grund warum Unternehmen wie Tesla mit Milliardenaufwand in noch nicht existierende Märkte investieren und die Regierung sie unterstützt. Sie wollen Pioniere sein, weil die dann eine ganze neue Industrie begründen. Es geht nicht ums mitverdienen, es geht um alles.

Das ist auch der Grund für die hohen Bewertungen der Marke Tesla. Sie zeigen vereinfacht gesagt die Aussichten auf fette Gewinne, am heutigen Stichtag bewertet.

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