Elektrische Autos und Marktentwicklung.

@Tony Seba, Elon Musk Blog und ihre drastischen Formulierungen mag ich gerne. Deswegen noch kurz eine Anmerkung zu einem Beitrag, in dem bezweifelt wird, dass E-Mobilität in den nächsten Jahren signifikant vom Fleck kommt.

Schau wir uns mal die nackten Zahlen an.

Aus einer Statistik (Business Insider , Electric Car Registration and Market Share) geht hervor, dass die zwei Millionen Marke nun (2016) überschritten ist, der gesamte Anteil aber noch gering bleibt. Allerdings: Der Marktanteil hat sich seit 2010 um mehr als 1000% verändert.

Nimmt man die (geringe Zahlenbasis) und versucht sich an einer Regression, dann ist das Ergebnis in etwa so:

prognose

Eine erste, automatisch geschätzte Sigmoid-Funktion (mit Asymptote = 100 % gesetzt) würde bis 2027 einen Marktanteil von 50 % prognostizieren. Die vorhandenen Zahlen lassen sich ziemlich gut durch ein kubisches Polynom approximieren. Diese Regression würde ein Überschreiten von 50 % Marktanteil bis ca. 2046 prognostizieren. Die ebenfalls eingezeichnete Prognose mittels quadratischer Regression würde die 50 % Schwelle bis zum Jahr 2059 erreichen (Erstellt von DI Peter Piekarz).

Je nachdem, geht’s also schneller oder eben langsamer. Die S-Kurve wird oftmals herangezogen, um die Entwicklung von Märkten zu zeigen, da diese eben nicht liniear funktioniert, sondern nach einer längeren, oft verzögerten Entwicklungen zum Durchbruch einer Technologie führt. Passiert dies, dann sind mit einem Mal die Chancen der anderen, alten Technologien weg und die Einführung der neuen beschleunigt sich überexponentiell bis eine gewisse Sättigung eintritt.

Warum also die hohe Aufwände jetzt schon?

Bis zum Wendepunkt der S-Funktion kann man – vereinfacht gesagt – mit hohem Risiko und möglichen hohen Gewinnen noch einsteigen, nachher mit geringem Risiko und geringeren Gewinnen im gesättigten Markt.

Das ist vereinfacht gesagt der Grund warum Unternehmen wie Tesla mit Milliardenaufwand in noch nicht existierende Märkte investieren und die Regierung sie unterstützt. Sie wollen Pioniere sein, weil die dann eine ganze neue Industrie begründen. Es geht nicht ums mitverdienen, es geht um alles.

Das ist auch der Grund für die hohen Bewertungen der Marke Tesla. Sie zeigen vereinfacht gesagt die Aussichten auf fette Gewinne, am heutigen Stichtag bewertet.

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Alexa, der Telecom Kundenbereich braucht Hilfe!

Die Grauen Panther sorgen nun also bei A1 für einen verschärften Trab. Der Platzhirsch wendet sich nun mit chiquen retro Stores der Generation 60+ zu.

Fein. ​Ich verstehe ja, dass experience wieder wichtiger wird. gefällt mir, bald bin ich dann auch 60.

N

Neben den Stors gibt es noch ein neues Service für Senioren: A1 Kunden über 60 werden so automatisch zu MitarbeiterInnen verbunden, die kommunikativ eigens geschult sind und auch technische Inhalte leicht verständlich erklären können. Also wieder nix mit guter Digitalisierung.

Im Beitrag wird ganz am Schluss fast verschämt auf die Digitalisierung hingewiesen.

Zudem bietet die seit Herbst 2011 laufenden Initiative „A1 Internet für Alle“ einen leichten Einstieg in die Digitalisierung auf Augenhöhe. 

So wie sich das mir darstellt, könnte das für @A1 selber auch erforderlich sein, nicht nur für die Kunden.

Das Backoffice von A1 scheint mir nämlich die Digitalisierung nicht recht bemerkt zu haben. Ich nehme an bei der Konkurrenz ist es ähnlich.

Wie komme ich zu dieser Ansicht?

Wie so oft auf Dienstreise, diesmal #NY, möchte ich mein sehr kleines #Roamingpaket ergänzen. Das ist nicht einfach, weil Firmenhandy mit privater Rechnung (Großkunden).

Anruf beiA1 International.

Erstaunen: Ich muss meine Nummer nennen, weil man die nicht sieht. Beim eigenen Provider. Spannend.

Zweite Überraschung; Nach Nennung aller Daten, bin ich falsch, ich muss zu den Firmenkunden. Er nennt mir die Nummer gerne, ich lehne drei Mal ab und werde dann doch verbunden. Im Jahr 2017.

Dort das selbe noch einmal. Keine Nummer ersichtlich, Alle Daten nochmal und, surprise, wieder falsch. Weiterverbunden zu Großkunden werde ich drauf hingewiesen, dass ich eh schon mindestens ein Paket (100MB) habe. Daher geht das nicht.

Auf meine Frage, was es nun für mich kostet, wenn das Paket aus ist und ich DANN eines brauche folgende Antwort:

Dann müssen Sie den Firmenadmin anrufen, das geht bei uns gar nicht. Gar nicht. Auch nicht gegen Bezahlung.

Nun, was lernen wir draus:

#Digitalisierung ist die Formalisierung analoger Prozesse um einen informellen Mehrwert zu generieren

wie Norbert Huchler Soziologe mit Bezug zum Thema Mensch und Technik aus München sinngemäß in seiner sehr lesenswerten und erhellenden Arbeit „Die Rolle des Menschen in der Industrie 4.0“ ausführt.

Ich frag mich manchmal, wo ist dieser Mehrwert eigentlich bleibt. Sucht man A1 Pressemeldungen nach dem Wort Investitionen ab, dann stammt das aktuellste Ergebnis aus 2012. zu künstliche Intelligenz oder AI findet sich praktisch nichts, was noch nicht heißen muss, dass es nichts gibt.

Jedenfalls wird es wenig bringen, den persönlichen Kontakt für ein paar Dutzend Edel-Kunden zu stärken, wenn für die Masse Dinge nicht bereitstehen und funktionieren, die Alexa und Siri schon können.

Wie es gehen kann zeigt wieder mal Amazon. Als ich Fire bestellte (Ja, mit Kindern braucht man das unbedingt, weil Kinderprogramme dünn gesät sind im Fernsehen) kam nach 2 Tagen der Stick, ausgepackt, angesteckt, mit drei Klicks installiert und tadellos am Laufen. Seither war kein Kundenkontakt notwendig, kostet rund 70 Euro im Jahr. Nehme an, der Telefonsupport (gibt’s das bei Amazon?) läuft ähnlich und man wüsste dort einfach alles über mich und wenn ich zahlen würde, dann würde ich einfach alles kriegen.

So wie das Kant-Lexikon aus einem deutschen Antiquariat. Das habe ich auch über Amazon bestellt, weil der andere Anbieter am Telefon „rumgezickt“ hat, Reisepasskopie oder andere Sicherheit wollte und mit Vorauskasse gedroht hat.

Bei allem Verständnis für lokale Strukturen, aber für 15 Euro muss es heutzutage schnell gehen. Nicht, Alexa?

Wo stehen wir in der künstlichen Intelligenz im Alltag der Infrastrukturinstandhaltung?

Nach meinem Ausblick zu #Blockchain auf Linkedin möchte ich in diesem Blog noch einen Blick auf #Künstliche #Intelligenz  (#KI) werfen um zu klären, was denn da eigentlich am Boden ist. 

Sehr viel meine ich und auch sehr wenig, gemessen am medialen Hype. #Machine #Learning steht am Gipfel des Gartnerschen #hypecycle (siehe Abb. unten), also am „peak“ der aufgeblasenen Erwartungen und könnte also bald ins Tal der Tränen rutschen.

So wie ich es verstehe, sind wir in der starken #KI, also einer Weltherrschaft von #Robotern und selbstlernenden Maschinen noch sehr weit entfernt. Ich sehe das ähnlich wie der von mir sehr geschätzte Wolfgang Ertel von der HS Weingarten. Vielleicht gibt es sie in 50, vielleicht in 100 Jahren. Vielleicht aber auch nicht. 

Professor Wolfgang Ertel von der HS Weingarten hat meines Erachtens nach den abgeklärtesten Zugang zum Thema AI/KI. Seinen Vortrag vom 12.11.2016 auf youtube sollte man sich ansehen und gut zuhören.

Wir müssen uns jedenfalls vorher damit befassen. Eine Sekunde nach dem entstehen der starken KI ist es zu spät, da gebe ich Prof. Ertel recht, denn dann werden wir industriell gehalten, so wie die Schweine heute von uns gehalten werden.

Bei der schwachen KI geht sicherlich derzeit viel weiter, ganz neu ist das aber nicht. Von neuen praktischen Umsetzungen liest man jedenfalls seltener als von vollmundigen Ankündigungen wie jene in Logistikbereich.

Ich selbst habe ja vor 15 Jahren vom AIT – Austrian Institute of Technology, durch Bernhard Ömer und Michael Nölle und eine krümmungsbasierte Verortungsmethode für die Gleismessdaten der Wienerlinien entwickeln lassen und wusst bis vor kurzem gar nicht, dass dieser Algorithmus im Prinzip AI ist und Big Data Methoden nutzt. Man lernt nie aus. 

Die Ergebnisse des „Big Data in Rail Maintenance Planning“ in Newark (Dez. 2016) zeigen überdies, dass wir im Eisenbahnwesen hier immer noch sehr am Anfang stehen, die Dinge aber Fahrt aufnehmen.

Die Funktionsweise von Cubal zeigt diese „historische Folie“ aus 2008. Die Abbildung unten Mitte zeigt unten den Messschrieb mit dem Krümmungsverlauf der U4. Aus dem Vergleich der festgestellten Krümmungen mit den Referenzdaten sird die Messtrecke – als U4 – rekonstruiert (Zuordnung der Strahlenbündel).

#CUBAL, jedenfalls, eine Mustererkennung (Rechnerisches Korrelationsverfahren) mit einem quantenbasierte Algorithmus auf Basis einer Schnellen Fourier Transformation (#FFT) würde man heute als #AI-Methode bzw. als #Mustervergleich (#pattern #matching) bezeichnen.

Darauf aufbauend wurde von den Wiener Linien eine Serie von Projekten gestartet  die sich mit #Mustererkennung, #DataMining #BigData und #PredictiveMaintenance befassten, auch wenn das damals nicht so genannt wurde.
Das Ergebnis ist nach fast 15 Jahren ermutigend, effizent und bildet die Basis für die Instandhaltung des Schienenetzes für die nächsten Jahrzehnte. Fein. 

Was hat sich seit damals nun aber eigentlich geändert? Was geht nun?

So wie ich das sehe, ist heute erstmal die Hardware dramatisch schneller.

Anfang der 2000er, mit einer 60 Hz Zeilenkamera und einem Windows 2000 Rechner mit DOS 6.0 als Basis für die Messeinrichtungen des Gleismesswagens war alles schwer, langsam und insgesamt träge.

Das ist wohl abgehakt. Rechnerleistung, #DataLakes, #SaaS, Kameraauflösung, #Laser- und sonstige Sensoren gibts heute fast zum Diskontpreis auf Klickbasis.

Für Datenkompression, Big Data-Verfahren, Einbindung #unstrukturierter #Daten und entsprechende Mustererkennung und Mustervergleichsverfahren gilt das auch, wie z.B. Amazon Web Service zeigt.

Synonym dafür steht #IBM ’s #Watson, die Plattform die scheinbar fast alles kann.

Ein symbolträchtiger Sieg für die künstliche Intelligenz: Der IBM-Computer „Watson“ hat seine menschlichen Gegenspieler im US-Spielshowklassiker „Jeopardy“ geschlagen.

Technisch haben wir meiner Meinung nach nun weitgehend alle Möglichkeiten um die Instandhaltung von Infrastrukturnetzen auf eine völlig neue Ebene zu heben.

Wenn die weitgehend automatisierte Erhebung, Verarbeitung, reproduzierbare Speicherung und Bewertung von Zustandsdaten heute als Künstliche Intelligenz bezeichnet wird, dann von mir aus.

Wenn die Gewinnung dieser Daten aus einer Unzahl von verschiedenen Sensoren als Internet of Things (#IoT) bezeichnet wird, von mir aus.

Mit an Drohnen installierten Kameras, also fliegenden Sensoren des IoT, die eine Auflösung von bis zu 45 Megapixeln haben, lassen sich Fahrwege von Eisenbahnen sowie Brücken, Dächer, Fassaden und andere Bauwerke deutlich einfacher und in kürzerer Zeit auf Alterungsschäden, Erosionsschäden, Korrosion und weitere Schadstellen untersuchen. BNSF und Network Rail haben schon Drohnen für ihre riesigen Netze im Einsatz.

Beides in den Griff zu kriegen ist schon nicht leicht und mit Sicherheit mit langfristig sehr hohen Kosten verbunden, denen dafür aber sehr hohe Nutzen im Bereich der Anlagensicherheit und der Punktgenauigkeit von Investitionen und Nutzungsentgelten gegenüberstehen.

Wie das praktisch gehen kann fragt man z.B auch Jochen Holzfeind von der SBB.

Er wird einem vermutlich Auskunft geben können über den Schlüsselfaktor der Digitalisierung: Erfahrene, gut ausgebildete Ingenieure, also Menschen.

Von denen gibts nicht arg viele, billiger werden Sie auch nicht. 

Solche Leute wie Jochen Holzfeind  trifft man zum Beispiel bei Schuster+Schuster, die veranstalten für an Umsetzung Interessierte das Rad Schiene Monitoring (z.B in Klosterneuburg 2017) eine extrem aktuelle und professionelle Veranstaltung, die das gesamte methodische Fundament für ein zeitgemässes praktisches Anlagenmanagement vorstellt und sich dabei von Hypes nicht blenden lässt.

Es gibt eben nichts bestechenderes als eine funktionierende Umsetzung.

In der Praxis der Infrastrukturinstandhaltung stehen wir meiner Meinung nach also auf einem soliden Fundament.

Das was heute AI/KI heißt, daran wurde bei den Eisenbahn- und Straßenerhaltern bzw. -betreibern rund 20 Jahre mit solidem Handwerk, viel eigenem Code, eigenen Experten gearbeitet. Das hat mittlerweile zu gut funktionierenden Tools geführt.

Moderne  (open) GIS-Systeme, das Aufkommen von neuen Datenquellen wie Open Data und effiziente Hardwaresysteme, geben diesen Tools überdies eine hohe Akzeptanz auch im Board, weil Ergebnisse geschlossen bilanziert und anschaulich dargestellt werden können, auch ohne teure #Tableau Lizenzen kaufen zu müssen.

Hier gibt’s von mir eine glatte 2.

Role Models sind für mich SBB, ÖBB, Network Rail, London Underground, MTR aus Hong Kong, Japan Rail East oder Deutsche Bahn. Im Strassenbereich gibts sicherlich noch viel mehr davon.

Iteration, Innovation, Disruption. Das Dreigestirn der Digitalisierung.

Die zweite und nächste Stufe im Digitalisierungsdreischritt die beispielsweise die SBB schon betreten hat ist eine vollständige Integration der bestehenden Systemlandschaft (Iterate), die Erweiterung um Big Data, SaaS, Cloud Lösungen und vor allem eine echt starke, gut abgestimmte IoT-Strategie bzw. -Landschaft.

Alles klarerweise weitgehend automatisiert und lernfähig (Innovate).
Hier sehe ich bei den meisten noch sehr wenig. Gerade kleine Verkehrsbetriebe können hier gar nicht erst beginnen, weil sie weder know-how noch Zugang zu Systemlandschaften zum Testen haben. Von der Stange gibts hier nämlich gar nichts, günstig auch nichts. 

Hier sind Verbände wie die UIC oder der VDV gefragt, die z.B. das Entstehen von Standardlösungen im Bereich predictive maintenance ermöglichen und Unterstützen müssen. Eine Art „Office 365“ halt im AI/BigData/IoT-Bereich.

Hier gibts eine 4-5, ich sehe weit und breit keine stabile produktive Umsetzung die im betrieblichen Alltag einfach integriert ist.

Über Disruption, den dritten Schritt bei der Digitalisierung schreib ich das nächste Mal. Dazu schenken wir uns ein Gläschen ein und nehmen uns mehr Zeit.

Blockchains Fahrt ins Tal der Tränen

Gartner Hypecycle 2016.

​Es wird ja sehr viel gepostet zum Thema #Blockchain.

Offenbar mehr als umgesetzt. 

Ich hatte ja versprochen, zu dem Thema etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Gartner hat unter 

https://lnkd.in/gpYuBck einen Hinweis auf „practical Blockchain“ positioniert. So wie ich Gartner kenne exzellent und umsetzungsbezogen recherchiert.

Was ich bisher selbst recherchiert und erfragt habe zeigt mir, dass sich #Blockchain  im #hypecycle am „peak“ der aufgeblasenen Erwartungen befindet und offenbar bald ins Tal der Tränen rutschen wird (https://lnkd.in/gR4GsPu). 

Ich konnte keine erfolgskritische Umsetzung ausfindig machen. Alles was bekannt ist, sind Testcases, die bewußt nicht produktiv gesetzt werden oder Initiativen von Konsortien bspw. dem zerbröckelnden Bankenkonsortium R3 (https://lnkd.in/gP5kK-Y).

Das soll nicht entmutigen, es wird viele Tests brauchen bis #Blockchain abhebt. Dann wird’s aber klingeln. Ich denke, das wird in 7-10 Jahren sein. Vorher werden die meisten Pioniere wohl scheitern.

Ein Schicksal, dass sie mit vielen Pionieren (und altgedienten) der autonomen Automobile teilen könnten.

Life Cycle Costs and their limits of meaning

Life Cycle Costs are trendy again. At least in the railway sector. They were trendy in the late 90ies too. Unfortunately data quality was not ready then. What is important this time to take the chance and set up a really good grasp of our infrastructure costs. Don’t forget there are vehicles running on it.

First, LCC in rails has almost nothing to do with controlling real costs. In my opinion LCC is more a strategic benchmark in a way you compare defined scenarios an whether they pay off or not over a longer period. This makes sense, as infrastructure has to be provided infinitely as far as we know now. Money on the other side is limited in annual budget constraints. So we have to know if we can afford maintenance and renewal as far as we can know something about the future. LCC can then support decisions on a strategic level. For example, it is not always clear what the best moment for Re-Investment or upgrading is. A lot of questions about lost effort, new reference state, future working load and not to realise alternatives have to be answered. LCC can help not to lose orientation here.
Second, LCC supports a wider view, as boundary conditions in Form of RAMS (Reliability, availability, Maintainability, Safety) make scenarios kind of objective and comparable and show personal and material needs properly.
Third, no illusions about decission and control mechanisms. If LCC shows that a realised alternative of e.g. superstrucure is performing suboptimal, it is too late. Changing superstructure will take some decades.So, you’ll never eat lunch in this town again.

Performance of new systems is – in reality – not clear.

Last, knowing LCC needs a lot of Data, an idea of strategic planning and maintaining systems. So, first step is always have people who know their systems and the reasons why they degrade and fail. Second their knowledge should be reflected by monitoring data and prediction models. LCC can then support men’s thought by illustrating consequences of long running decisions.

Can Smart Cities fail ? Why the Lyon Estates should warn us

@Mohamed Mezghani from @UITP sent out an article posing the question „… why all the new cities worldwide look the same?“.
For me it is a reminiscence of what has happened to the Lyon Estates, a perfectly designed residential area in the block buster „Back to Future“ with Michael J. Fox in his role of a lifetime – Marty McFly.
In this movie, the Lyon Estates, ought to fulfill all the dreams of the typical american underdogs in the early 50ies. The dreams failed twice. In the movie itself and in reality, where Hildale, which is the real name of Lyon Estates, built in 1985, was demolished in 2015.
Officer Reese of the Hill valley police brought it to the point:
„They ought to tear this whole place down. Nothing more than a breeding ground for tranks, lobos, and zipheads.
And now, we are facing the next wave of urban planning and city management, even more precise, more efficient and optimised for revenue, industrial production and total safety in an alarming way.

Industry 4.0 is here, finally

Well, in my opinion, the answer why all the new cities look the same is quite easy. This is an Industry 4.0 process, it’s more about economies of scale and minimising production costs.

Heard about a big order, China recieved from Egypt? 20.000 3-D printed houses, not less.
What should draw our attention here is the fact that our whole lifes are going to be small parts of industrial processes and revenue calculations. Not more.

Beginning by international trade and the upcoming sharing economy, a big monopoly project, the brave new taxi-world, is transforming customers and workers into meaningless digits without any choice in the future.
To be continued with smart cities, the same on technology and a giant landgrab on public data (urban cockpits) and shared mobility concepts (uber, lyft and Co) are reintroducing the carriage driver of the 18th century, with unbelievable monetarian force and again with minimal wages, without a minimum of social security.
Even Ebenezer Scroogeman in the world famous story of the „Christmas Carol“ who only cares about himself and his wealth learned, that that in order for others to care about someone, that person must first care about others.
We will see how the planners and  investors behind this new urban dream will take care for us. It is to hope, that the Lyon estates will make a better life in the third trial.

It takes a village to raise a child

And it takes settlements, houses (smart homes), where families, the hearts of society are living.
These industrialised Lyon eztate concept failed in the past, when technology was not ready for the final step. Making mankind a meaningless part of profit optimisation.

Time to stand up

We should stand up against these aims. Not to misunderstand me. I am not against the chance that we can give affordable housing to the poor all over the world, as Egypt’s military rulers have promised to build a million affordable homes by 2020, a wonderful prospective. Nor do I not see the necessity of having good data in the status of the earth.
It’s just not necessarily to mix this with shareholder value and effective production alone.

I have a dream

I am missing politicians who simply annotate that we should have visions and targets that include a human and social dimension.
This show called economy is set up for us. It is a part of our lives, not a mean by itself.
This was consensus after French Revolution.
We should not forget the price Europe and the world played for this progress. Millions of dead father’s, sons, mother’s and daughters in countless wars over decades.
Therefore, urban management should be seen with respect to general aims and we should not underly the error, that cities and communities are manageable or controlable.

Really, really smart cities

Cities have been smart for 8.000 years. They grew from the size of some families to the size of 20 million.
Generation after generation we solved rock-sized problems, introduced sewers, fresh drinking water and waste management to fight successfully against diseases and child-death.
We abandoned air-emissions and noise, brought green fields back to town and finally; people started farming and harvesting even in mega cities.
Let’s trust in the idea that life is the best thing invented ever and that any one of us should take the best out of it.

And now?

Let us use technology and data to improve and ease our lifes continuously. Like people do it already all over the world.
Let business earn money, but let us keep in mind that especially the latter should be in limits, so everyone can live in go if conditions.

Who alredy does it?

Look at Bill Gates and Warren Buffet. It’s beneficial that they are unbelievable rich and give back the money they can not spend in 1000 years.
As said, industrialised settlements failed once in the USA.
Do you remember how Marty McFly in „Back to future“came back to the Lion Estates where  he grew up in the 50ies?
A depressing picture of a failed and lots idea.
(http://www.seeing-stars.com/Locations/BTTF2.shtml)
What was winning in Back to Future was „the power of love“, a power stronger than any neoliberal idea.

Uber, Lyft and the nitpickers of Mobility

This week ends with a headline of the Austin Busines Journal (Michael Theis)

image

„Lyft says bags already packed to leave town if Prop. 1 fails“

So what. To be honest, I like the idea of the Free Market. I even like disruption, automatisation (in certain limits). But I am fucked up by this deadly serious nitpickers who are mortally offended, when society tells them that all the beans are not exclusively for them and their sportscars, flats and French winery.

For me this is something like morning dawn. Can anybody remember we had a 20 year lasting discussion what suatainibility is and can be for everydays life?

Do you remember how proud we mobility guys have been on the light rail renaissance in the US, in Asia and on the BRT revolution in South America?

What I want to say is, there was more on the table than all this stupid sharing economy, consuming everything society has designed, built and maintained for decades.

Time to talk about politics and people

There is more than the idea, that proven structures and responsibility for more than quick big money.

Towns should stand up against blackmailing and fraud, like Berlin did it with AirBnB

We don’t want to make business with enterprises refusing tests, that their employees are drug free, non criminal and refuse to financially treat them as employees. Understood Lyft and Uber?

We’ll see how things to. Uber, Lyft and Co will be successful wherever economy of scale is possible, the rest we pay with our taxes. And then?

Automated for the people?

Another thing is automated driving or autonomous cars (AC). Singapore will start with autonomous taxis in 2017
, Lyft and GM also
but with electric cars. Sounds good. Not to forget autonomous bikes (Zeitgeist)

What makes me nervous is the fact, that communities and politicians are still sleeping in the cuckoo-clock.

Yes, AC. can improve transport safety. That’s why the new lobby, dubbed The Self-Driving Coalition for Safer Streets, will be led by David Strickland, long-time safety watchdog who was formerly the head of the U.S. National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA).

Yes, we can even do more mails in an AC than today in a car. So what. Burnout is just around the corner if we don’t think about a post work, post capitalism society.
Any doubts? Real wages for most Americans haven’t increased in 40 years. just one example.

But what about liveable cities? How many cars can people bear? How much green space will we need in the future of almost 10 bion people? No questions on the floor. Just silence and technology for even more profits. So sad and without any comparison in history. Total bean counting (TBC) as the only vision before it gets really cold in society.

The same damage wherever we have a look.

Internet of things and smart homes? Have a look at googles pains with nest and tados success collecting money.
It’s clear that we can live without this gadgets. It’s unclear if Industry can force us (e.g. via standardisation) to buy these things. Are they beneficial? We’ll see. I doubt.

Let the market device, not monopolists

Just remember Windows 3.1. and the ashaming little progress Microsoft made in the last 20 years. No one really needs Windows 10. It’s brute force to stop supply for clients just to sell more of the (really bad) same and fight against Linux and open source in the public sector of Bavaria and Vienna, Austria (

Wienux open source).
But even here the old models do not work anymore, as Microsoft is taking open source serious to sustain earnings.

Revolution will eat it’s kids once more

In my opinion, all this revolutions starting with Industry 4.0, ending with Augmented reality and Artificial Intelligence will come but not the way we think now.
People in the future won’t have much money. They will say up sharing economy using clever open source tools to share food and time, cars and books.
They will definitively not raise their consume to pay the Lamborghini of a 25 year old Harvard Bastard.

The will make a pause and leave Facebook and join regional platforms to know more about life around them.

They will have autonomous cars, but only 10% of today’s cars and of today’s parking space.
States will have a look on tax contribution of „enterprises“ like lyft and uber.

Innovation welcome but with an improvement of our lifes

Let’s see if they can compete then. If they can, I will be glad as I really like progress.
I like my smart phone, I like my car, the Viennese public transit system and the fact that my kid has a 99.99% Chance to become 100 years old.
We live in amazing times that have never been and maybe – After oil runs out – will never be.
Whatever will come, let’s have our eyes on technology as a means of living quality. Be aware, be progressive, be a citizen of tomorrow.

Wer sind die neuen Gatekeeper? Digitalisierung in der Medienbranche.

Die Haufe-Verlagsgruppe beispielsweise hat vor zwanzig Jahren noch 97 % des Umsatzes mit Papiertexten gemacht, heute sind es 97 % mit digitalen Dienstleistungen — und deutlich mehr Beschäftigten. In den 90er Jahren war News das Flaggschiff der österreichischen Medienbranche. Jörg Haiders Aufstieg und Thomas Klestils Fall wurden von News begleitet, verkündet, ja gemacht. Heute ist es still geworden um News. Die Zukunft des Print-Mediums sieht wenig rosig aus.

haider_news

Die Digitalisierung ist aber nicht nur für News sondern für die gesamte Medienbranche eine immense Herausforderung wie Horst Pirker von der Verlagsgruppe News feststellt:

Traditionelle Medien wie zum Beispiel das Fernsehen, der Rundfunk oder Zeitungen werden (durch die Digitalisierung) zunehmend ihre Rolle als „Gatekeeper“ verlieren.

Soweit so treffend. Dem ist wenig entgegenzusetzen, man kann dies als kreative Zerstörung im Sinne Schumpeters abhaken.

Matthias Karmasin vom Medienhaus Wien geht nun aber einen Schritt weiter und verknüpft „die Medien“ mit den Errungenschaften der „bürgerlichen Gesellschaft“ und postuliert so unterschwellig, die Rettung der Gatekeeper, also der Massenmedien, sei eine Bürgerpflicht und Digitalisierung somit gesellschaftszersetzend.

Die Frage ist, wollen wir das so, nehmen wir es hin und sagen: ist halt der Lauf der Dinge, wie einst die Dampfmaschine die Pferde ersetzt hat oder erkennen wir, dass wir mit den Massenmedien auch die zentrale Errungenschaft der bürgerlichen Gesellschaft verlieren – nämlich Bürgern das Gefühl zu geben, Mitbestimmung bei Gesetzen zu haben, mit denen sie tagtäglich leben müssen.“

Das ist natürlich Unsinn. Wir brauchen keine Massenmedien die uns ein Gefühl von Mitbestimmung suggerieren, wir brauchen, wenn schon, Mitbestimmung oder zumindest Transparenz und Kontrolle.

Beides, Mitbestimmung und Kontrolle, wird durch das Internet und digitale Medien eher mehr ermöglicht.

Andere haben aber ohnedies längst erkannt wo die digitale Reise der Medienlandschaft hingeht und sich entsprechend verändert.
Die Haufe-Verlagsgruppe beispielsweise hat vor zwanzig Jahren noch 97 % des Umsatzes mit Papiertexten gemacht, heute sind es 97 % mit digitalen Dienstleistungen — und deutlich mehr Beschäftigten. Die Erkenntnis: Kunden bezahlen nicht für Papier, sondern für Lösungen.

Hier ist gut zu sehen, dass es in der digitalen Welt noch immer Platz für „Gate-Keeper“ gibt, sie müssen aber mehr leisten, als ein Gefühl der Mitbestimmung zu suggetieren. Das können nämlich mittlerweile die beliebtesten sozialen Online-Medien besser. 93 Prozent der Jugendlichen nutzen den Messenger-Dienst WhatsApp, 90 Prozent sehen sich YouTube-Videos an. Dahinter folgen Instagram mit 68 Prozent, Snapchat mit 65 Prozent und Facebook mit 48 Prozent.

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Abbildung zeigt nicht die Zahlen aus dem Text.

 Beeindruckende Zahlen, die zeigen, was Medienanbieter in Zukunft leisten müssen, wenn sie in der digitalisierten Welt bestehen wollen. Sie müssen ihre Konsumenten als aktive Content-Produzenten und sich selbst als hocheffiziente Plattformen für die Vernetzung, Verbreitung dieses neuen contents verstehen, den sie rund um einen Kern an Informationen und Nachrichten anordnen, der für ihre community relevant, interessant und emotional berührend ist.

Facebook beispielsweise selbst wird von den Jungen meistens nur mehr als Nachrichtenkanal beziehungsweise für Spiele und nicht mehr als Soziales Netzwerk genutzt.

Hier zeichnen sich  Veränderungen ab, die auch die großen Player der social Networks erst verstehen und für pro aktives Veränderungsmanagement nutzen müssen.

 Für junge Menschen ist aber diese Erkenntnis ohnedies nichts Neues. Franz Kühmayr vom Zukunftsinstitut hat festgestellt, dass die jungen heute gänzlich anders ticken:

„Sie wollen nicht mehr von neun bis 17 Uhr im Büro hocken, sondern flexibel sein, vielleicht den Nachmittag mit den Kindern verbringen und am Abend weiterarbeiten.“

Qualität wird von den Jungen nur folgerichtig entweder  im friend-, follower- oder user-Kontext z.B. durch likes  oder durch vertrauenswürdige Dritte, bei Fragen zur Digitalisierung zum Beispiel orf.futurezone, golem.de und heise.de festgestellt.

golem

Quelle: Screenshot, https://futurezone.at/myfuzo, 21.03.2017:15:48

Damit ist auch klar, welche zwei Hausaufgaben im medialen Bereich zu machen sind:

  1. Kenne und verstehe Deinen Kunden und biete ihm eine Community. Dazu braucht es eine radikale und intensive Analyse von Nutzerdaten etwa durch predictive Analytics, Big Data Ansätze oder deep learning Ansätze (IBM Watson und Co.).
  2. Baue Deine Geschäftsmodelle auf einer hocheffizienten, zeitgemäßen IT-Logistik auf. Bediene Dich bei allem was gut und teuer ist, versuche die IT unter Kontrolle zu behalten. Wenn dies etwa aus finanziellen Gründen nicht geht, dann halt bei Amazon Web-Services. Sei Dir aber klar, dass Dein Content und Deine Datenschätze dann nicht Dir alleine gehören.

Carsten Thirs, Geschäftsführer von Haufe Lexware formuliert es im Beitrag „Paid Content ist für uns eine Überlebensfrage“ so:

Aus meiner Sicht ist es ein Irrtum, zu glauben, Leser von Printprodukten würden für Inhalte bezahlen. Sie bezahlen für Herstellung und Transport. Deshalb funktionieren die alten Modelle im Zeitalter des Internets nicht.Generiere Inhalte die für Deine community einzigartige Informationen beinhalten, unverwechselbar formuliert werden und individuell berührend sind.

Das heißt nicht, dass nun alle eine Katy Perrisierung ihrer inhaltlichen Ausrichtung machen müssen. Keineswegs.

Auch die Frage, ob wir unsere Ozeane und die Lebewesen darin auf Jahrtausende als Plastikmüllhalden nutzen dürfen bedarf einer differenzierten und wohl auch emotionalen Art der Darstellung.

Darin besteht das Wesen des Gatekeepers im digitalen Zeitalter.

Er steht für perfekte Recherche bei der er durch modernste Technik unterstützt wird. Dabei werden Informationen in einer Tiefe und Breite berücksichtigt, von der die alten Gate Keeper nicht einmal träumen hätten können.

Er nutzt bei Logistik und Vertrieb  enorme Effizienzsteigerungen durch unendlich oft, fast kostenlos,  kopierbare Inhalte und die Lichtgeschwindigkeit des Internets.

Bei der Individualisierung stellt sich allerdings schon die Frage, ob mittelfristig, unterm Strich, mit weniger Menschen und weniger Sachaufwand das Auslangen gefunden werden kann.

Langsam wird nämlich evident , dass die technischen Potentiale der industriellen und effizienten Produktion und das was Menschen wollen und auch nachfragen, nicht dauerhaft einhergehen.

Der Verleger Manuel Herder weist in einem Artikel über das abgesagte Sterben des Buchhandels auf einen wesentlichen Zusammenhang hin, der im Zusammenhang mit den möglichen Konsequenzen der Digitalisierung bisher weitgehend ausgeblendet wird:

… dass Kunden sich nicht ausschließlich so verhalten, wie es technisch tatsächlich möglich wäre. Das erklärt den Rückgang des Wachstums bei E-Books zuerst in den Vereinigten Staaten und jetzt auch bei uns (Deutschland, Anm.). 

Das bedeutet, dass die angestrebte vollständige Effizienz durch digitales Wirtschaften nicht erreichbar ist, weil halt Geschmäcker und Watschen unterschiedlich sind, wie man in Österreich so schön sagt.

In der Praxis werden die digitalen Riesen wie Google, Apple, Amazon und Co.die Effizienzsteigerung weitertreiben und die so erzeugten Einheitsprodukte durch schlaue Algorithmen“individualisieren“.

Ob das funktioniert wage ich zu bezweifeln. Dieses Modell ist nämlich nichts anderes als die Vervielfältigung weniger Agentur-Pressemeldungen, die uns die „Gatekeeper“ heute noch als Qualitätsjournalismus  verkaufen wollen.

Qualität besteht aber künftig auch daraus, wie stark die Nutzer in die Content Erzeugung miteingebunden sind.

Bilder und Videos sind (nämlich) für viele Jugendliche die wichtigsten Ausdrucksformen geworden, um sich im Freundeskreis auszutauschen und um mit ihrem digitalen Umfeld zu kommunizieren.

Das ist letztlich sehr wichtig, weil die Präferenzen der Menschen durch die Digitalisierung anders werden, wie Franz Kühmayer von der Zukunftswerkstatt feststellt:

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Franz Kühmayer und Staatssekretär Harald Mahrer.
Die Digitalisierung treibt uns weg von Erwerbsarbeit, weg von monotonen Jobs, hin zu Innovation und Kreativität, also zu Berufen, in denen auch Soziales gefragt ist. In Zukunft geht es um Arbeit an der Gesellschaft, an der Gemeinschaft und der Umwelt. Und das entspricht viel eher unserer Menschlichkeit.

Digitalisierung von Zusammenarbeit und Kommunikation

Stellen Sie sich mal vor, Ihr Chef schreibt Ihnen ein Mail zur Lage der Firma. Digitalisierung und so. Was würde da drinnen stehen? Vermutlich nicht das:

Data will become the biggest production material in the future, it will become a public resource like water, electricity and oil. With computing capabilities and data, mankind will go through changes that flip heaven and earth.

Gut, Ihr Chef ist auch nicht Jack Ma, der Gründer von AliBaba, der größten onlineHandelsplattform der Welt. 400 Millionen Menschen kaufen jährlich bei den Ali Rens, den Menschen von AliBaba, vollautomatische, sekundenschnelle Prüfung der Kreditwürdigkeit inklusive. Auch wenn Sie kein Konto haben. Noch mehr Erstaunliches gefällig?

Next come our employees, because in today’s knowledge economy, employees are most important in having satisfied customers. Without talented, happy, diligent and passionately committed employees, our commitment to serving customers will be empty. A company that does not have satisfied employees will not have satisfied customers, and without satisfied customers, we could not possibly have satisfied shareholders.

Das Mail birgt noch mehr Schätze wie „shared comittment“, „Verantwortung für nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft“ und die „Bedeutung der Verwurzelung in einer Kultur für den Unternehmenserfolg“.

Ma scheint es ernst zu meinen, immerhin ist er UN-Sustainable Development Goal Advocat.

Wirklich erstaunlich ist, Technologie und Digitalisierung kommen nur am Rande vor. Als Mittel derer man sich bedient. Mas eigener Werdegang könnte dies erklären.

Ma, who cannot write in code and professes not to understand technology, is now arguably China’s richest man, worth around $20 billion.

Kooperation für das wirtschaftliche Überleben?

Ich möchte nicht mißverstanden werden oder gar naiv wirken. Diskretion und das Achten von Betriebsgeheimnissen wird immer von Bedeutung sein. Es scheint aber so zu sein, dass die anstehenden Herausforderungen samt ihrer ökologischen und sozialen Wirkungen für Unternehmen so groß sind, dass sie nur durch starkes Management und Innovation nicht zu lösen sind.
Es braucht das gesamte zur Verfügung stehende Wissen, also mehr als nur Informationen.

Das heißt, dass Mitarbeiter, Kunden und Konkurrenten in ein intelligent designetes Wissens-Netzwerk eingewoben werden müssen, wo sie auch kooperieren können.

Dazu braucht es zwei Dinge:

  1. Die besten Tools (Digitalisierung 2.0)
  2. Eine neue Unternehmenskultur die den Prinzipien der aufkommenden dezentralen Gesellschaft – vernetzt – geteilt – dezentral -entspricht.

Harald Schirmer, Change Management Vordenker der Continental AG, hat mir in einem youtube Video zu „Zusammenarbeit 2.0“ (Folien gibt’s hier) gezeigt, wie man Digitalisierung im Sinne der Kommunikation daher  sehen muss.

  1. Digitalisierung 1.0  hat unser altes analoges System 1:1 übersetzt und kaum Mehrwert geliefert.

Der alte Bene-Ordner wurde durch den Explorer abgelöst. Das Email mit Carbon Copy folgte auf den Brief mit Durchschlag.

  1. Bei der Digitalisierung  2.0 geht es nun um die Ablöse der bisher analogen Kommunikationsstrukturen um eine Kultur echter offener und durchgängiger kooperativer Netzwerke  zu ermöglichen.

Der Zweck ist profan. Die Anwendung des Effizienzprinzips auf die Art und Weise wie Wissen entsteht. Durch bewertete Daten (Informationen) die in persönlichen oder organisatorischen Kontexten zu Wissen werden.

Dazu brauchen wir Techologie, Digitalisierung und alles was gut und teuer ist. Bis hin zur künstlichen Intelligenz. Wir brauchen jedenfalls keinen Kühlschrank der eigenständig Bier bestellt. Das ist beleidigend und nicht innovativ.

Public Fit für das digitale Zeitalter! Digitale Zusammenarbeit 09.09.2016 5Harald Schirmer, © Continental AG Analog: › Pap...Digitalisierung 2.0 und Kommunikation im Netzwerk

Email ist, so wie Telefon und face to face Kommunikation in großen Organisationen, im großen Maßstab nicht zukunftsfähig.

Was aber dann?  Es geht darum Kommunikation und Lernen sowie Entscheidungsfindung auf komplett neue Beine zu stellen.

Es geht auch darum alle Mitarbeiter eines Unternehmens einzubinden, ihr Wissen zu nutzen. Das ist wichtig, weil es schnellere Lösungen, Umsetzungen und fehlertolerantes Arbeiten ermöglicht. Es ist notwendig, weil die Mitarbeiter dadurch den Sinn in ihrer Arbeit stärker spüren können, weil sie ihren Anteil am Erfolg transparent machen.

Es geht nicht in erster Linie um digitale Tools und wie wir mit ihnen umgehen müssen. Es geht nicht um Automatisierung an sich, auch nicht um Überwachung. Lassen wir uns den Blick nicht verstellen.

Es geht um eine radikale Neuorganisation des Wirtschaftslebens und um die Art und Weise wie wir darin interagieren und kommunizieren.

Klingt gut, aber was heißt das?

Neuorganisation bedeutet, dass wir auf strikt hierarchische Organisationen verzichten werden. Unternehmen und Organisationen müssen Wissens-Netzwerke werden. Hierarchie ist letztlich eine Rückfallebene in Krisenzeiten.

Kein CEO kann heute annähernd auch nur Teile seines Zuständigkeitsbereichs verstehen oder diesen Bereichen gar direkte, inhaltliche Anweisungen geben.

Es ist daher heute schlicht eine Überlebensfrage, das Wissen aller Mitarbeiter in Echtzeit in Entscheidungen einbinden zu können, egal wer entscheidet. Wem dies nicht gelingt, der fliegt raus. Siehe Nokia, Kodak usw.

Das ist aber nicht genug. Unternehmen müssen künftig auch mit ihren Wettbewerbern und Kunden kooperieren, mit ihnen – auch in Echtzeit – Wissen teilen.

Apple, Google, Tesla und Microsoft, alle erfolgreichen Unternehmen haben sich geöffnet, verzichten teilweise bewusst auf Patente und erzeugen so ein Ökosystem des Wissens, wie es etwa Ali Babas Jack Ma kürzlich in einem Brief an seiner Mitarbeiter formulierte:

We believe that only by creating an open, collaborative and prosperous ecosystem that enables its constituents to fully participate can we truly help our small business and consumer customers.

Welche Schritte müssen wir demnach tun?

Lösungen zeichnen sich außerhalb der Unternehmen schon ab. Unsere Kinder und deren Freunde, unsere Mitarbeiter investieren täglich mehrere Stunden um in Facebook, Instagram, LinkedIn, Twitter, Pinterest, in sozialen Netzwerken, Foren, auf Wikipedia und vielen anderen digitalen Plattformen zu kommunizieren, zu lernen oder ihre letzten Urlaubsfotos zu tauschen. In Echtzeit, weltweit und mit jenen die es betrifft.

Nichts davon fließt in die Unternehmen und ihre Kommunikation. Im Gegenteil. Aus Kosten- oder Sicherheitsgründen werden Services wie Youtube, WhatsApp und Co. schlicht verboten. Fatal.

  1. Schritt, holen wir daher die sozialen Netzwerke ins Unternehmen. Dazu finden wir
  2. in den Social Media Trends 2017 einiges das uns aufhorchen lassen sollte:
    • Social Media-Suchvolumen schließt zu Internet auf
    • Video ist treibende Kraft bei Social Media-Werbung
    • Mitarbeiter werden verstärkt in Social Media eingebunden

Im Bericht liest sich das so: Social Media wird inzwischen intensiv für die Recherche zu Produkten, Kaufabsichten und Informationen genutzt. Für 2017 ist zu erwarten, dass das Suchvolumen in den Sozialen Netzwerken zu dem im Internet aufschließen wird (Social Media Trends 2017)

Enterprise Social Media Networks sind letztlich nichts anderes als das was wir heute schon nutzen. Netzwerke, Wikis, Chats, Foren, eine oder mehrere Clouds (auch Projekt-Management Systeme). Alles gut abgestimmt, mit einer vereinheitlichten Datenhaltung oder sogenannten Current Version Systems (CVS) und der Möglichkeit alles mit jedem zu verlinken.

Einen sehr guten Überblick zu aktuellen Gadgets und App-Lösungen gibt der Beitrag Enterprise-Social-Networks in der Übersicht: Von Stackfield bis Yammer.

Was wird nun aber anders, welche Chancen und Risken birgt das?

Die Chancen sind schnell beschrieben, sie sind überdies aus meiner Sicht zwingend. Nimmt man sie nicht an, wird man disruptiert, so einfach ist das.

Die Chancen bestehen meiner Meinung nach aus dem Dreigestirn Wissen – Vernetzung und Geschwindigkeit und sie führen zu einer besseren Fokussierung von Zeit und Geld auf erfolgversprechende Wege, wie ihn etwa AUDI eingeachlagen hat.

10 Günther, Dückert: Enterprise Social Network bei Audi - Ein Erfahrungsbericht auf der KnowTech 2015 Enterprise 2.0 in de...

Schon mal von agilen Entwicklungen gehört, von ScrumKanban, oder Poka Yoke?

Alles Tools und Prozesse die im Prinzip darauf aufbauen, dass Menschen relevante Informationen teilen und in gewissen Ablaufschemen gemeinsam feststellen können, dass etwas besser oder fertig geworden ist und den angestrebten Zielen entspricht.

Digitalisierung macht nichts anderes als eine gigantische Informationsbasis zur Verfügung zustellen, hocheffiziente Suchalgorithmen (Google und Co) anzubieten oder zu verbessern (machine learning, AI, Big Data) und den Menschen in den Verbesserungsprozessen einen weltweiten Rahmen zu geben in denen sie kommunizieren, lernen und Wissen erwerben können.?

Wie kann man sich das vorstellen?

Nun, die Tools einzuführen, zu vernetzen und so eine weltweit vernetzte Plattform für Mitarbeiter, Kunden und Konkurreten aufzubauen ist schon aus IT-Sicht sehr fordernd, wie Gerald C. Kane in seinem MIT-Sloan Blog darlegt. In seinem 5-Teiligen Blog bleiben aus meiner Sicht kaum Fragen offen, wie das Thema Enterprise Social Media gesehen und künftig zu nutzen ist.

When executives talk about social media in business, they typically talk about it in terms of specific platforms. They ask: does our company need to have a presence on Facebook, Twitter, LinkedIn, or Snapchat? Should we adopt Yammer, Jive, Sharepoint, IBM Connects, or the upcoming Facebook at Work as an enterprise collaboration tool?

In der Praxis ist der schwierigste Teil aber die Veränderung der Unternehmenskultur.

Being good at social media is as much about culture as it is about having the right Tools. 

Führungskräfte müssen sich erst die Frage stellen, wer die Plattformen nutzt und erst dann welche zum Unternehmen passt. Die 90/9/1 Regel (Bild unten) zeigt recht gut warum hier kulturell ordentlich gearbeitet werden muss. Nur weil es Netzwerke gibt, werden sie noch nicht im geplanten Sinne genutzt. Aktive Nutzung erfordert eine – vermutlich jahrelange – Kulturarbeit, bei der auch Compliance und Geheimhaltungsfragen sehr sorgfältig geregelt werden müssen.21 Günther, Dückert: Enterprise Social Network bei Audi - Ein Erfahrungsbericht auf der KnowTech 2015 Unterschiedliche Nut...

Der wesentlichste Unterschied liegt aber neben der Echtzeitkomponente in der weitgehenden Öffnung von bisher geschlossenen Informationsflüssen.

Das kann sich auf die Öffnung von Monitoring-Daten für Hersteller von Maschinen genau so beziehen, wie auf weitgehend offene (intern) Projektdaten in der Cloud. Schon mal erlebt, dass der Controlling-Sachbearbeiter einen Blog zu den Vertragsbedingungen der Beschaffung schreibt und dafür 35 likes und 20 Kommentare kriegt? Dass dann der Leiter Beschaffung eine Facebook-Gruppe zum Thema Abnahmeprotokolle in der Autoindustrie einrichtet, in der ein Leiter Beschaffung in der Flugzeugindustrie per Video Chat Rede und Antwort steht? Nein, noch nicht? Vielleicht gibt’s das schon.

Nimmt man diesen Weg auf sich, dann eröffnen sich phantastische Perspektiven. Die Forschung zeigt schon lange auf, dass das Netzwerk der einzelnen Manager extrem einflussreich ist und Bedeutung für die Ergebnisse des Managers hat. Sie hat auch gezeigt, dass der einzelne sein Netzwerk nicht angemessen versteht oder gar dritten kommunizieren kann welchen konkreten Nutzen aus solchen Netzwerken überhaupt gezogen werden kann.

Social Media Netzwerke können erstens diese Netzwerke visualisieren und darstellen um sie besser zu verstehen. Die Kontakte sind überdies Relevanzfilter. Im unergründlichen Meer der Informationen können sie sehr schnell zu relevanten Informationen oder Dokumenten führen. So sind etwa die Video-Favoriten einzelner Facebook-Freunde oder die Tweets von followern oder gefolgten auf Twitter oder LinkedIn möglicherweise effizienzter als jede noch so gut kalibrierte Suchmaschine.

Platforms also provide different ways of interacting with that content, from editing to commenting, to liking or rating. Which content a platforms supports — and how — may affect how people use that platform in organizational Settings.

Wendet nun ein Unternehmen ESM-Tools an um so eine neue Kultur zu fördern, dann entstehen sehr viele Chancen, die rasch erfolgreich sein können.

Durch die Netzwerke der Mitarbeiter kommt es zu wechselseitigem Informationsaustausch, zu einer Relevanzbeurteilung und einer Art Rating, ob man Informationen auch vertrauen kann oder nicht. Da das ESM auch mit den externen Social Media Kanälen und dem Internet verbunden bleibt, kann auch besser gewährleistet werden, dass das Umfeld des Unternehmens, also die Kunden und Wettbewerber, Behörden und Interessensverbände Teil dieser Informationsgewinnung sind.

Die Perspektiven sind also vielversprechen wie schon in der Vergangenheit Studien von Oracle und Microsoft gezeigt haben. Letztere hat auch gezeigt, dass Österreich, Deutschland und die Schweiz hier starken Aufholbedarf haben.

Increased productivity by usage of social tools is most prevalent in China, followed by India, Turkey, Mexico and Russia. These are also the countries where use of these tools is most common.

 

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